| Das Altenburger Land - Der Süden | ||||||
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Man
muss kein Ritter sein, um sich wie einer zu fühlen! Von Gera kommend,
überragt die
Burg Posterstein eines der schönsten Dörfer Thüringens und lädt
jedermann zu einem Besuch ein. In den vergangenen Jahren liebevoll
restauriert, stammt der Burgfried noch aus dem 12. Jahrhundert und
lässt erahnen, wie das mittelalterliche Ritterleben in seinen drei
Meter dicken Mauern einmal pulsierte. |
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| Mutzbraten? Ja, Mutzbraten! - Er gilt unangefochten als das Gericht der Region, der "Original Schmöllner Mutzbraten. Ihn herstellen kann zwar jedermann, doch nur eine Handvoll Fleischer und Restaurantfachleute verfügen über den vom Mutzbratenschutzverband in Schmölln ausgestellten Pass, der die Herstellung von "Original Schmöllner Mutzbraten" legitimiert. Mutzbraten, das ist am Spieß über Birkenholz gebratenes Schweinefleisch, das zusätzlich durch eine Gewürzmischung seinen unnachahmlichen Geschmack erhält. | ||||||
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Sanft ins Sprottetal gebettet, findet man die Stadt Schmölln, einen liebens- und lebenswerten Ort. Mit ihren 13.000 Einwohnern ist sie die Perle des Sprottetals. Knöpfe und Bürsten haben diesen Ort zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweit bekannt gemacht. Im Knopf- und Regionalmuseum lässt sich nachvollziehen, wie beeindruckend diese Erfolgsgeschichte verlief. |
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| Das im Renaissancestil 1574 erbaute Gutsschloss, der dazugehörige Park und die barocke Dorfkirche bilden in Ponitz ein zusammengehöriges Denkmalensemble. Folgen Sie den Spuren des Gottfried Silbermann (1683-1753), der 1737 hier seine 40. Orgel baute, die damit heute eine von 3 Silbermann-Orgeln in Thüringen und in der Fachwelt weit bekannt ist. Dr. Wolfgang Conrad von Thumbshirn (1604 - 1667) wurde 1643 mit dem Rittergut Ponitz belehnt. Er war ein bedeutender Politiker des 17. Jahrhunderts, Kanzler des Herzogtums Sachsen-Altenburg und hatte entscheidenden Anteil am Zustandekommen des Westfälischen Friedens, dem ersten gesamteuropäischen Friedensabkommen nach dem furchtbaren Dreißigjährigen Krieg. Bei seiner Rückkehr wurde im Ponitzer Land ein Friedensfest gefeiert und eine Friedenslinde am "Dreierhäuschen" gepflanzt. | ||||||
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