| Das Altenburger Land - Der Norden | ||||||
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Nicht nur die
Jahrtausende alte Tradition der landwirtschaftlichen Nutzung des
fruchtbaren Bodens im Altenburger Land hat ihre Auswirkungen auf
seine Bewohner gehabt. Interessant
ist auch der landschaftliche Wandel durch den mitteldeutschen
Braunkohlenbergbau. Mehrere Jahrhunderte war das nördliche Altenburger
Land vom Kohleabbau geprägt. Die besondere Geschichte der berühmten
Kohlebahn
beginnt im Jahre 1942. Im Volksmund "Kammerforstbahn" genannt,
beförderte sie die im Tagebau Waltersdorf (später auch Gröba)
gewonnene Braunkohle in die Brikettfabriken Haselbach und Regis. Nach
der Wiedervereinigung Deutschlands vollzogen sich bedeutende
Änderungen in der Wirtschaftsstruktur der von der Kohle geprägten
nördlichen Region. |
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Heute fährt die "Kohlebahn" - mit Dieselantrieb ausgestattet - wieder
durchs nördliche Altenburger Land, umgebaut für die Fahrgäste aus nah
und fern, die Bergbautradition erleben, idyllische Landschaft genießen
und Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke besuchen wollen.
Die Trasse führt durch die
reizvollste Gegend des nordwestlichen Altenburger Landes. Vom Makel,
eine geschundene Bergbauregion zu sein, ist nicht mehr viel zu sehen.
Die Demontage und Wiederaufforstung nicht nur der letzten Jahre haben
einen Landschaftsbereich wiedererstehen lassen, der zum entspannen
einlädt. Die vielfältigen Eindrücke bei der Fahrt durch Wald, Flur und
Auenstücke kann man nur schwer beschreiben, man sollte sie einfach nur
auf sich einströmen lassen. |
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| Die ca. 5.000 Einwohner der Stadt Lucka, im Dreiländereck gelegen, blicken mit Stolz auf ein historisches Ereignis: In der "Schlacht bei Lucka“ im Jahre 1307 erkämpften sich hier die Wettiner in der denkwürdigen Schwabenschlacht endgültig die Unabhängigkeit vom Hause Habsburg. Und auch Sie sollten einen Besuch in diesem geschichtsträchtigen Ort nicht verpassen. | ||||||
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"Heiligen Geistes Kraft und Schein, zieh in aller Herzen ein" - verkündet die Inschrift der Friedensglocke in der Wintersdorfer Kirche und ihr Klang heißt alle Besucher willkommen. Viermal soll es den Ortsnamen Wintersdorf in Deutschland geben, der größte und schönste liegt bei uns im Altenburger Land. Noch heute im Volksmund "Wengschdorf" genannt, kann Wintersdorf auf eine Geschichte zurückblicken, die bis in das Jahr 1181 zurückreicht. |
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